Tiere

Ein Grundstein der Demeter-Philosophie bildet der möglichst geschlossene Nährstoff-Kreislauf eines Bauernhofs. Tierhaltung, Wiesen, Ackerbau und der Anbau von Gemüse – eines ermöglicht die sinnvolle und nachhaltige Umsetzung des anderen. Was die Wiesen hervorbringen, frisst die Kuh, was die Kuh hinten raus lässt, ernährt den Salat. Was bei der Käse-Herstellung übrig bleibt, trinkt dankbar das Schwein, und den auf dem Boden liegenden Getreidehalm holt der Regenwurm in seine Höhle.

Bei und mit uns leben ein paar handverlesene Schweine, ein Dutzend junge Rinder, zwei Pferde und bald schon zwei neugierige bis vorwitzige Esel. Die meisten Tiere aber, die wir halten, sind ziemlich klein: Insekten gehören dazu, unverzichtbare Bienen, Fliegen, drollig anzusehende Käferwesen. Noch zahlreicher sind die Einzeller, die Pantoffeltierchen, die Pilze, die Bakterien. Milliarden von grossartigen, enorm wichtigen Viechern. Gut, dass die keinen Stall brauchen!