Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!



Beliebte Blaue Beere

Mundartlich nennen wir sie meist Heiti, die Welschen nennen sie la Myrtille, und seit Jahren hat sie einen festen Platz in unserem Märit-Angebot: Die Blaubeere. Seit zwei Jahrzehnten kümmert sich Annette Zaugg rund ums Jahr um die sommergrünen Sträucher, welche die vielseitig nutzbare Blaubeeren hervorbringen. Die leicht hängende Position der Früchte wird im botanischen Jargon als nickend bezeichnet; das passt, denn sie ist beliebt.

 

Die Pflanze selbst zeigt sich erstaunlich anspruchsvoll, man könnte gar sagen, sie sei stur. Zum Beispiel gedeiht sie nur auf saurem Boden. Da wir den in Iffwil nicht haben, mussten wir ein Hochbeet bauen, das mit Schnitzeln aus Tannenholz gefüllt ist. Zudem lehnt sie Hahnenwasser schnöde ab, weswegen wir speziell für unsere Heitis eine Regenwassersammelanlage eingerichtet haben.

 

Eine ganz neue Herausforderung entsteht derzeit infolge von Klimawandel und Globalisierung. Denn die im Sommer 2011 erstmals in der Schweiz nachgewiesene Drosophila suzukii, die Kirschessigfliege, hat die Blaubeere entdeckt. Leider auch in Iffwil. Diese kleine Fliege legt, kaum beginnen die vorerst noch grünlichen Beeren zu reifen, mit einem feinen Einstich ihre Eier in die Frucht. So muss Annette dieses Jahr, statt flink pflücken zu können, bei der Ernte jede winzige Frucht auf einen Befall kontrollieren. Das Problem ist dieses Jahr so groß, dass wir im Hinblickt auf die kommende Saison gewiss Maßnahmen werden ergreifen müssen. Es gibt einheimische Insekten, welche die Drosophila bereits auf ihren Speisezettel genommen haben.  Noch sind es aber offenbar zu wenige, und emsig  tüftelt und forscht die Bio-Bewegung nach Möglichkeiten einer optimalen Regulierung. Text von Urs Mannhart

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