Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!


Die Fremden ganz aus der Nähe!

Spindelförmig, walzenartig, knollig: Der eigentümliche, ungehobelte Wuchs verleiht ihr einen exotischen, nach Afrika oder Südamerika duftenden Anstrich – aber sie kommt aus Iffwil: unsere Süsskartoffel.

 

Botanisch gesehen hat die Süsskartoffel nicht gerade viel mit der herkömmlichen Kartoffel zu tun. Viel mehr aber mit einem unbeliebten, in der Schweiz verbreiteten Beikraut. Denn die Süsskartoffel ist eine Winde, und während in anderen Teilen der Welt auch ihre Blätter gegessen werden, interessieren wir uns hier vornehmlich für die oftmals imposanten, bis zu mehreren Kilogramm schweren Knollen. Es handelt sich dabei um verdickte Wurzeln, welche die Pflanze anlegt, um Nährstoffe zu speichern – das erklärt auch deren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen.

 

Da die patate douce, ursprünglich beheimatet im tropisch geprägten Klima Mittel- und Südamerikas, keinerlei Fröste erträgt, ist der Anbau in der Schweiz nicht ohne Risiko. Aber dieses Jahr hat es geklappt: Bis im Mai haben wir damit gewartet, sie ins Feld zu setzen. Und seit Ende September sind die Knollen reif.

 

Ehe wir sie Dir verkaufen, haben wir die Süsskartoffel einer ungewöhnlichen Behandlung unterzogen: Zehn Tage lang haben wir sie bei 30 Grad Wärme und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit gelagert. Das stärkt die Aussenschale, die Knolle wird lagerfähig – sie hält sich nun auch bei Zimmertemperatur während mehreren Monaten.

 

Abgesehen davon wandelt die Süsskartoffel bei dieser Prozedur Stärke in Zucker um – und intensiviert damit ihren Geschmack.

 

In der Küche kannst Du die Süsskartoffel vielseitig einsetzen; sie verhält sich ähnlich wie die gewöhnliche Kartoffel. Gegart im Ofen, als Zutat zu einem feinen Gemüsecurry, geröstet oder als Beigabe zum Mehl für ein Brot – mit der Süsskartoffel kannst Du fast nichts falsch machen. Kein Wunder, bildet sie in zahlreichen Ländern ein Grundnahrungsmittel. Vielleicht zählt die Region Bern auch bald dazu?

 

 

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