Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!


Gemüsebau 80-100% Stelle Frei

Ab sofort oder nach Vereinbarung suchen wir ein/e Gemüsegärtner/in oder Landwirt/in EFZ oder gleichwertig

Das sind Deine Aufgaben:

·      Unterstützung vom Team bei allen Arbeiten im biodynamischen Gemüsebau

·      Nach gründlicher Einführung, selbständiges Ausführen von Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzung, Pflege, Ernte, Aufbereitung diverser Gemüsekulturen

·      Stellvertretung während Abwesenheit von Anbauleiter Niklaus Zaugg

·      Verkauf am Wochenmarkt

Das bringst Du mit:

·      Abgeschlossene Ausbildung als Gemüsegärtner/in EFZ oder Landwirt/in EFZ oder gleichwertig

·      Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten

·      Führerausweis Kat. B/BE

·      Ein Flair für moderne Landtechnik

Das bieten wir Dir

·      Mitarbeit in einem motivierten Team auf einem vielfältigen, modernen, ökologisch geführten Hof

·      Zeitgemässe Entlöhnung, 5 Wochen Ferien, Mittagstisch

·      Abwechslungsreiche und interessante Tätigkeiten (über 100 Sorten Gemüse, Bodenbearbeitung nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft)

 

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an anbau@biohofzaugg.ch

Bei Fragen gebe ich Dir gerne Auskunft unter 079 738 58 12 (Niklaus Zaugg)


Rande

Kalt ist’s und grau, der nächste Sommer liegt Lichtjahre entfernt, und jetzt sollen wir mit dem immergleichen wurzeligen Wintergemüse über die kulinarischen Runden kommen?

Nun, Randen werden oft unterschätzt. Nicht nur, dass das Gänsefussgewächs bei uns seit römischen Zeiten in den schönsten Farben gedeiht, es lässt sich auch ganz vielfältig zubereiten – und verleiht damit der winterlichen Küche ordentlich Schwung! Randen – früher Randerwurz genannt oder Rahner und Randich – wirft etymologisch noch Fragen auf: In den gängigen Wörterbüchern gilt die Wortherkunft als unbekannt. Unsere Störköchin Marianna Buser aber erzählt, der Name Randen habe damit zu tun, dass die Rote Beete in der Schweiz gerne am Rand des Ackers angebaut worden sei, damit man auf dem Weg in die Küche noch rasch ein paar dieser erdigen Kugeln habe ernten können.
Das klingt stimmig, und jedenfalls finden wir, die Rande gehöre nicht an den Rand gedrängt, sondern mitten in den Topf! Denn die Lateinisch Beta vulgaris genannte Pflanze kann nicht nur mit überraschenden Farben und bestrickendem Geschmack punkten, sondern auch mit höchst wertvollen Inhaltsstoffen: Sie liefert viel Vitamin B, Eisen, Kalium, Folsäure und Nitrate – letztere gelten als blutdrucksenkend. Wie zum Beispiel die Rhabarber oder der Sauerampfer weist die Rande in ungekochten Zustand auch Oxalsäure auf, die nicht von allen Menschen gleichermassen geschätzt wird. Dieser Geschmack lässt sich aber – wie in unserem Salat-Rezept – spielend mit einem Apfel neutralisieren (siehe Rezepte). Als Spezialität der Rande darf sicher ihre Farbe gelten – und die Tatsache, dass sie diese so grossherzig weitergibt. Im 18. Jahrhundert wurde Rotwein, der etwas zu hell und geschmacksschwach geraten war, gerne mit Randensaft angereichert, und heute versteckt sich hinter dem Lebensmittelfarbstoff E162 nichts anderes als das aus dem Saft der Roten Bete gewonnene Betanin. Zu finden etwa in Joghurts, in Saucen, in Kaugummis oder in Desserts. Genau dieses völlig unbedenkliche Betanin ist es übrigens auch, das den Urin rot verfärbt, wenn wir viel Randen gegessen haben.
Damit Dein Winter an Farbe gewinnt und Du in der Küche zu neuen Ideen angestiftet wirst, haben wir dir hier ein paar einfache, aber pfiffige Rezepte zusammengestellt. Du findest sie auch im Buch «Wurzelgemüse» von Marianna Buser. Viel Spaß beim Zubereiten – und guten Appetit!

 

Weitere Randen-Rezepte von Marianna Buser findest Du hier: Rezepte

oder im Buch "Wurzelgemüse", Fona Verlag 2004, www.mariannabuser.ch

Text von Urs Mannhart, Schriftsteller und Landwirt

Weitere Texte findest Du unter Unser Hof > Neus vom Hof


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