Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!



Bohnen für den Boden

In unserer Kundenumfrage hat sich gezeigt: Am Märit fänden es viele schön, auch Hülsenfrüchte kaufen zu können. Das ist ein Wunsch, den wir gerne erfüllen. Denn Hülsenfrüchte sind nicht nur wichtig für eine ausgewogene Ernährung – sondern auch für einen gesunden Boden.

 

Kaum sind sie richtig verwurzelt, feiern Hülsenfrüchtler nämlich mit bestimmten Bodenbakterien eine folgenreiche Hochzeit. Der Botaniker Michail Woronin hat das bereits in den unterdessen etwas museal anmutenden 1860er-Jahren im Rahmen seiner Forschungen an der Uni Sankt Petersburg entdeckt: Hülsenfrüchtler zeigen Verdickungen an ihren Wurzeln; wer diese aufschneidet, blickt mitten in eine grosse Bakteriensiedlung. Die winzigen Lebewesen nisten sich in der Pflanze ein, um sich vollherzig einer wechselseitigen Symbiose zu widmen: Die Bakterien binden Stickstoff aus der Bodenluft und bereiten ihn pflanzenverfügbar auf. Im Gegenzug versorgt die Pflanze die Bakteriensiedlung mit einem Teil dessen, was sie aus der Photosynthese gewinnt.

 

Bei uns Landwirtenden ist diese Symbiose so beliebt wie relevant: Da dieser Stickstoff sowohl für die Hülsenfrüchtler selbst wie auch für Folgekulturen verfügbar ist, fördert der Anbau dieser Pflanzengattung die Fruchtbarkeit des Bodens.

 

So gesehen ist es nicht ganz uneigennützig, wenn wir dieses Jahr erstmals Borlotti-Bohnen anbauen. Und wenn in diesem Text von unbekannten russischen Botanikern die Rede ist, dann natürlich auch deshalb, weil es unfair wäre, bereits jetzt zu viele Worte zu verlieren über den hervorragenden Geschmack dieser rötlich-beige gescheckten Bohne. Denn bis zur Ernte, die für September geplant ist, dauert es noch eine Weile.

 

 (Text. Urs Mannhart)

 

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