Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!



Aktuell: Schweinefleisch-Mischpaket vom demeter freilandschwein

Liebe Kundin, Lieber Kunde,

 

Wir haben demnächst wieder frisches Schweinefleisch vom demeter Freilandsöili im Angebot.

Das Fleisch kann hier bestellt werden


Ernten bis in alle Nacht hinein – weshalb?

Jetzt, da die Tage kürzer werden, tauchen sie wieder auf: Traktoren, die nachts über den Acker ziehen. Ihre giftig hellen Scheinwerfer pflügen sich durch unseren Schlaf, hektische Stimmen sind zu hören, und manchmal verschwindet der Motorenlärm erst in den frühen Morgenstunden. Tobt sich hier jemand so richtig aus, ehe mit dem Winter eine landwirtschaftlich langweilige Zeit anbricht? Werden einige Landwirte im Herbst zu unheilbaren workaholics?

Nun, ganz freiwillig legen wir Landwirtenden keine Nachtschichten ein. Es kommt uns auch nicht auf die Nacht an. Es ist schlicht so, dass es diesen Herbst ziemlich lange ziemlich nass war. Zu nass, um mit der Ernte zu beginnen. Denn wir wollen den Boden nicht verdichten. Wer bei nassem Grund mit schwerem Gefährt in den Acker fährt, tut aber genau das; er erdrückt den Boden, möglicherweise bis hinab auf fünfzig Zentimeter. Der dabei entstehende Schaden – geringere Bodenfruchtbarkeit, behindertes Pflanzenwachstum, erhöhtes Risiko für Erosion, erschwerte Bodenbearbeitung – erholt sich nicht in zwei, drei Wochen. Das kann Jahre dauern.

 Also warten wir, wenn es nass ist, eben zwei, drei Tage. Und dann nochmals zwei, weil der Boden nicht richtig trocken geworden ist, und nochmals drei, weil es abermals geregnet hat. Die Karotten, die Pastinaken, die Süsskartoffeln, die Wurzelpetersilie, die Kartoffeln, der Chicorée – all das grossartige Gemüse, wird im nassen Boden allerdings nicht mehr besser. Eher wird es anfällig für Krankheiten. Ein Pilz namens Alternaria ist zum Beispiel einer, der jetzt gerne das Laub der Karotten befällt. (Zwar gehört er zur Gattung der Fungi imperfecti, er macht seine Sache aber nicht schlecht.)

Ist es dann endlich halbwegs trocken, legen wir los. Um so viel wie möglich zu ernten, ehe der nächste Regen kommt, arbeiten wir eben in die Nacht hinein. Oder bis morgens um fünf. Dabei ist es unser Privileg, über eigene Maschinen zu verfügen. Andere sind auf einen so genannten Lohnunternehmer angewiesen. Der aber hat den schwereren Traktor, und er hat nicht die Möglichkeit, stets relativ optimale Bedingungen abzuwarten.

von Urs Mannhart

Weitere Texte findest Du unter Unser Hof > Neues vom Hof


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