Willkommen auf dem Biohof Zaugg

Schön, Dich begrüssen zu dürfen! Im beschaulichen Iffwil, ein paar Kälbersprünge hinter Bern gelegen, bewirtschaften wir seit über dreißig Jahren einen kleinen, ungemein vielseitigen Bauernhof. Engagiert, sorgfältig und kreativ setzen wir uns dafür ein, dass unser Hof gesunde und geschmackvolle Lebensmittel hervorbringt. Dass es den Tieren, den Pflanzen, dem Boden und uns Menschen gut geht – eine Herzensangelegenheit für uns! Auch deshalb arbeiten wir nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft; diese Art zu wirtschaften ist arbeitsintensiv – und schont die Natur, Du wirst es schmecken!


Vielfältiges Rüebli

Angeblich haben die Niederländerinnen das Rüebli erfunden. Jedenfalls jene orangefarbene Variante, die heute in Europa verbreitet ist. Sie wollten, so die Legende, mit einem Gemüse, das in der Nationalfarbe leuchtet, ihren König Wilhelm von Oranien ehren. Der hat sich zu jener Zeit, im 16. Jahrhundert, in Konflikten und Kriegen ehrenvoll für die Freiheit der Niederlande eingesetzt – und vielleicht hat er auch, indem er sich einmal scheiden liess und dreimal heiratete, den Grundstein gelegt für eine in sozialen Fragen liberale Gesellschaft, wie sie heute in Holland anzutreffen ist.

 Allerdings existieren auch Hinweise darauf, dass Karotten bereits vor viertausend Jahren kultiviert worden sind – in der Türkei. Nochmals andere Quellen führen nach Afghanistan, in den Iran – und nach Moosseedorf. In Pfahlbauten wurden dort Rüeblisamen gefunden, deren Alter auf drei- bis viertausend Jahre geschätzt wird.

 Aber sprechen wir über die Gegenwart: Das Rüebli zählt hierzulande zu den beliebtesten Gemüsen überhaupt; weil es sich gut lagern lässt, begleitet es uns praktisch durch das ganze Jahr. Die Daucus carota gibt es freilich nicht nur in Orange; über dreihundert Sorten liefern eine riesige Farbenvielfalt.

 Eigentlich handelt es sich bei der Karotte um eine zweijährige Pflanze, die in ihrem zweiten Jahr einen verzweigten, bis zu 150 cm hohen Stängel mit cremefarbenen Blüten ausbildet. Da sich der Mensch vor allem für die Wurzel interessiert, in welcher die Pflanze ihre Nähstoffreserven anlegt, erleben jedoch nur wenigen Karotten einen zweiten Sommer. Im April und im Mai, wenn wir unsere frischen Bund-Rüebli auf den Märit bringen, liefern wir natürlich auch das Kraut mit. Dass es ganz hervorragend schmeckt, entdecken zum Glück immer mehr Menschen.

Text von Urs Mannhart

 


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